Dresdner Stollen

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Die Geschichte der Bäckerei & Konditorei Gnauck
Backtradition seit 1919 | 1956 bis 1990

Vorwort | 1893 | 1919 | 1932 | 1956 | 1990 | 2008 bis heuteHochwasser 1958

Als Ernst Artur Gnauck 1955 unerwartet verstarb, war wiederum der Erhalt der Bäckerei gefährdet. Über das Witwenprivileg konnte Antonie Gnauck den Zeitraum überbrücken, bis ihr Sohn die Meisterausbildung erfolgreich abgeschlossen hatte. Am 1. April 1956 übernahm Artur Eberhard Gnauck, mit 21 Jahren als einer der jüngsten Bäckermeister im ehemaligen Bezirk Dresden und im gleichen Jahr frisch verheiratet mit Irmgard, geb. Stark das Geschäft.

Der Bäckermeister bei Arbeit

1958 drohte seiner Bäckerei vom Hochwasser weggespült zu werden. Der überraschende Wassereinbruch zerstörte die Elektromotoren der Backmaschinen und machten Mehl und Lebensmittelvorräte ungenießbar. Die mageren Versicherungsansprüche konnten den Schaden nicht beheben. Hilfe bei der Gemeinde war gefragt. Gnauck solle eine sozialistische Produktionsgenossenschaft gründen, war die Antwort von Bürgermeister Eisold, dann werde ihm geholfen. Das solidarische Verhalten vieler Handwerker von Ottendorf und der Nachbarschaft, aber auch die kostenlose Reparaturen des Elektrikers Großmann und des Landwirtes Zimmermann sorgten dafür, das bald wieder Brot und die berühmte Eierschecke gebacken wurde. 1965 wurde, wie bereits erwähnt, der "Altdeutsche Backofen" durch einen "moderen" Dampfbackofen ersetzt.

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